• Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Grünes Licht für Grazer Öffi-Ausbau

03.09.2018
© Lupi Spuma

Alles auf Schiene. Intensiv waren die Verhandlungen - und erfolgreich: Ab dem Jahr 2020 stehen der Grazer Stadtregierung zusätzliche Fördermittel des Bundes für den Ausbau der öffentlichen Verkehrs-Infrastruktur zur Verfügung.

Was ist geplant?

Ganz oben auf der Liste stehen eine Verlängerung der Straßenbahnlinie nach Reininghaus um 44,1 Millionen Euro sowie eine weitere in die Smart City um 22,4 Millionen Euro. Dafür hatte auch das Land Steiermark bereits seine Unterstützung zugesagt. Nun steht die Drittel-Finanzierung von Bund, Land und Stadt. Darüber hinaus nehmen durch die zusätzlichen Mittel des Bundes Projekte wie die Anschaffung von Wasserstoff- und E-Bussen weiter Fahrt auf. Zudem ist im Öffi-Ausbau-Programm auch die dringend notwendige Entlastung der Herrengasse (27 Mio. Euro) und der zweigleisige Ausbau der Straßenbahn-Strecke vom Hilmteich bis nach Mariatrost sowie jene der Linie 5 (15,3 Mio. Euro) enthalten.

Wie kam es dazu?

Im Vergleich zu Wien mussten sich die Landeshauptstädte in der Vergangenheit mit wesentlich geringeren Förderungen durch den Bund begnügen. Die Bundesregierung will das nun ändern und ab 2020 Projekte neben Graz auch in Linz, Salzburg und Innsbruck mit insgesamt rund 50 Millionen Euro jährlich fördern. Die Verantwortlichen in Graz freuen sich darüber, dass der Öffi-Ausbau künftig auch außerhalb Wiens forciert wird. Am meisten dürfen sich jedoch die BewohnerInnen und Bewohner der Stadt freuen - nicht nur über noch schnellere und bessere Verbindungen, sondern auch über eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität. Denn: Der Bund unterstützt nur CO2 -freie Fahrzeuge (Elektro- und wasserstoffbetriebene Verkehrsmittel) - um Menschen besser zu befördern und dabei gleichzeitig den Klimaschutz zu fördern.

Mehr zum Thema